Vorwerk Autotec

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Automotive

Vorwerk Autotec untersucht Verpackungs­kosten und senkt Ausgaben um mehr als 70.000 Euro jährlich

Die Unternehmensgruppe Vorwerk & Sohn geht zurück auf eine 1827 im Registerge­richt Barmen eingetragene Bandweberei. Neben der Textilherstellung begann das Unternehmen Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gummiproduktion. Aus der Vorwerk & Sohn Gruppe heraus wurde 2002 die Vorwerk Autotec mit dem Ziel gegründet, sich mit einem eigenen Unternehmen als Spezialist für die Entwicklung und Herstellung innovativer und maßgeschneiderter Elastomerprodukte sowie von Gummi-Metall-Teilen auf dem Automobilindustriesektor zu positionieren. Im Verbund mit Schwesterge­sellschaften beliefert Vorwerk Autotec heute weltweit Automobilhersteller und -zulieferer. Um die eigene Ausgabenstruktur zu analysieren, wurde Roland Prehm von Expense Reduction Analysts beauftragt, die Kosten im Bereich Verpackungen zu untersuchen. Zum Projekt zog Prehm die Experten Stephan Haasis und Eiko Fischer hinzu.

In das Projekt wurden dabei auch die Stand­orte Eldisy in Gardelegen, Eldisy Slovakia, Vorwerk Autotec, Vorwerk Autotec Polska (VAP), Vorwerk Dichtungssysteme Polska und Vorwerk Drivetec einbezogen. Auf das Jahr ge­sehen gab Vorwerk für diverse Verpackungsmaterialien (Kartonagen, Graukarton, Hülsen, Kunststoffartikel) knapp eine Million Euro aus.

Um sich über die bisherigen Beschaffungsmuster einen Überblick zu verschaffen, erarbeitete Expense Reduction Analysts eine Übersicht über die IST-Situation und teilte die einzelnen Produkte in Gruppen auf, um diese am Markt besser nachfragen zu können. Bei der vertiefenden Analyse stellte Expense Reduction Analysts fest, dass Vorwerk in einigen Bereichen, vor allem bei den ausländischen Toch­tergesellschaften im Rahmen der aktuellen Bedarfsstrukturen schon sehr gut aufgestellt war. Für andere Bereiche – wie den Kartonagen, Graukartons und Kunst­stoffartikeln in Deutschland – konn­ten signifikante Einsparungen identifiziert werden. So wurde im Bereich Kartonagen ein Wechsel zu einer 2-Lieferanten-Strategie empfohlen und gemeinsam umgesetzt (-24 Prozent). Bei Graukartonprodukten konnte die Anzahl der Lieferanten sogar von vier auf einen reduziert werden (-27 Prozent), während bei den Kunststoffartikeln (-31 Prozent) eine Option mit zwei Hauptlieferanten und einem Spezialisten zum Tragen gekommen ist. Insgesamt konnten so Einsparungen von rund 70.000 Euro jährlich identifiziert und realisiert werden. Für Dr. Det­lef Scharge, Werksleiter bei der Eldisy GmbH, in Gardelegen stellten die Umstellungen eine signifikante Verbesserung dar. ­„Durch die Umstellung der Lieferantenstrategie wurden unsere internen Prozesse und Abläufe im Werk signifikant verbessert, so dass wir uns verstärkt anderen Aufgaben widmen können.”

Dr. Jürgen Möller, Geschäftsführer der Vorwerk Autotec, zeigte sich mit dem Resultat sehr zufrieden: „Expense Reduction Analysts hat unsere Ausgaben für Verpackungen sehr detailliert untersucht und für uns ein hervorragendes Ergebnis erzielt.“