Bei Straßenkontrollen im Gefahrgutrecht wurden 10 Prozent aller Verstöße aufgrund mangelnder Ladungssicherung festgestellt. Dies hat eine Statistik der Bundesagentur für Güterverkehr (BAG) für 2018 ergeben. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzt, dass 20 Prozent der Unfälle im Schwerlastverkehr aufgrund mangelhafter Ladungssicherung passieren. Dadurch entstehen jährlich mehrere Millionen Euro Schaden. Obwohl seit 2018 eine EU-Richtlinie in Kraft ist, die eindeutig regelt, worauf die Behörden bei Kontrollen achten, ist die Ladungssicherung in vielen Unternehmen verbesserungswürdig.

Die neue Richtlinie verlangt, dass die Ladungsstabilität jeder Fracht getestet und zertifiziert wird. Verantwortlich dafür ist nicht der Spediteur, sondern der Hersteller bzw. Versender der Waren. Dieser ist verpflichtet, die Ladung so zu verpacken, dass sie auch bei Bewegungen nicht kippt, verrutscht oder beschädigt wird. Als Standard sind dafür die Angaben der EUMOS-Norm 40509 zu beachten.

Trotz dieser genauen Vorgaben vernachlässigen viele Unternehmen die Ladungssicherung. Wie ist Ihr Unternehmen aufgestellt? Alle Logistiker, Versender und Frachtunternehmer sind betroffen, denn diese haften jetzt mit! Verantwortlich für die Verpackung ist derjenige, der die Produkte verpackt und in Verkehr bringt. Wenn Ihre Ladung nicht ausreichend gesichert ist, gefährden Sie nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern müssen auch bei Kontrollen mit hohen Bußgeldern rechnen. Darüber hinaus drohen drastischere Sanktionen, vom Verbot der Weiterfahrt bis hin zum Entzug der Transportgenehmigung.

Um dies zu verhindern, müssen Sie Probepaletten in entsprechenden Prüflabors einem Beschleunigungstest unterziehen. Dadurch erhalten Sie einen Nachweis, der die Ladeeinheitenstabilität Ihrer Fracht dokumentiert. Dieser ist während des Transports immer mitzuführen.

Als besonders effektiv erweisen sich in den Beschleunigungstests Stretchfolien. Dabei werden die Paletten mit einer gespannten Folie umwickelt. Diese Verpackungslösung ist sehr effizient, denn je nach Produkt kann zum Beispiel die Anzahl der Lagen individuell angepasst werden – so nutzen Sie nur genau die Menge, die Sie benötigen. Optimierte Stretchwickler brauchen dazu weniger Plastik als andere Verpackungsverfahren. Dadurch sind sie nicht nur nachhaltiger, sondern Sie sparen auch Kosten. Außerdem haben Sie weniger Kosten durch Transportschäden, weil Ihre Ladung gut gesichert ist.

Als Experten für Verpackungslösungen hilft Ihnen Expense Reduction Analysts beim Einhalten aller Richtlinien. Dazu analysieren wir Ihre Verpackungen sowie die Sicherung Ihrer Ladungen und machen Ihnen Vorschläge zur Optimierung. Bei den meisten Unternehmen führt die Optimierung der Ladungssicherung nicht nur zur Erfüllung der Normen, sondern auch zu Kosteneinsparungen. Durch den Einsatz moderner Verpackungen können große Sparpotenziale realisiert werden.

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